Łukasz Kępski (33) engagiert sich für die deutsch-polnische Völkerverständigung und hält immer wieder Vorträge in Witten zu seinen Forschungen über Migration. Foto: Barbara Zabka

WAZ. Die Wittener Sozialdemokraten trauern um Willi Schallenberg. Der frühere Ratsherr (1975 bis 1989) war seit 1970 Mitglied der SPD. Der 1935 geborene Annener ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Er wurde auf dem Friedhof der Ev.-Lutherischen Kreuzgemeinde an der Königsberger Straße beerdigt.

Die Wittener Sozialdemokraten trauern um Willi Schallenberg. Der frühere Ratsherr (1975 bis 1989) war seit 1970 Mitglied der SPD. Der 1935 geborene Annener ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Er wurde auf dem Friedhof der Ev.-Lutherischen Kreuzgemeinde an der Königsberger Straße beerdigt.

Schallenberg, der auf dem Wartenberg wohnte, war über viele Jahre im SPD-Ortsverein Borbach aktiv, auch als dessen Vize-Vorsitzender. Sein Einsatz als „Kümmerer“ für alle Belange dieses Gebiets habe ihm auch den Spitznamen „Borbach-Willi“ eingetragen, erinnert sich sein Freund und politischer Wegbegleiter Udo Schulte (66).

Schallenberg hat sich aber auch über Parteigrenzen hinweg für das Gemeinwesen eingesetzt. Insbesondere hat er sich für die Wittener Lebenshilfe, die Jugendförderung und die Wittener Städtepartnerschaften engagiert. Schallenberg war Mitbegründer und langjähriger Schatzmeister des Barking and Dagenham Witten Club und Ehrenbürger von Barking and Dagenham. Maßgeblich beteiligt war er auch am Zustandekommen eines gemeinsamen Jugendcamps mit Jugendlichen aus allen Partnerstädten in Mallnitz.

Willi Schallenberg war gelernter Bauschlosser, musste diesen Beruf aber 1963 aufgeben. Er war danach zunächst Lkw-Fahrer, dann Chauffeur: Schallenberg war Cheffahrer für die Geschäftsleitung der Firma Lohmann & Stolterfoth – der Vorgängerin von Bosch Rexroth und ZF. Als Pensionär lenkte er einen vierspännigen Wagen, kutschierte damit Ausflügler und Hochzeitspaare.

WAZ-Bericht von Jutta Bublies

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