Was gibt es denn da immer noch zu lachen?

Eine Veranstaltung mit Ewa Zywiecka aus Tczew und Peter Liedtke

Informations- und Gesprächsabend am Dienstag, den 12. 2. 2013 um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Johanniskirchengemeinde Witten.

1968 entstand der Film »Rejs« des Regisseurs Marek Piwowski. Die Volksrepublik Polen, in der der Film spielt, ist inzwischen Geschichte, aber Polen lacht immer noch über diesen Film. – Warum?

Wie konnte dieser kleine Film, von dem nur eine Kopie im Umlauf war, der heute aber in keinem polnischen DVD Angebot fehlt und den nicht wenige Fans rezitieren können, zum Kult werden? Ist er auch ohne die Kenntnisse der Lebenswelt in der Volksrepublik verständlich? Werden wir in Deutschland diesen Film und seinen Humor verstehen können?

Oder ist die Qualität des Films vielleicht gerade darin begründet, daß er universell ist, auch für die Nachgeborenen oder für Deutsche verständlich? Handelt es sich wirklich um ein ›offenes Kunstwerk‹, daß den Schlüssel zum Verständnis uns Zuschauern überläßt?

Was zeigt dieser Film, bei dem wir kaum Handlung erkennen, der voller Dialoge steckt, die für uns keinen Sinn zu machen scheinen? Eine Flußfahrt auf der Weichsel? Ist es eine Art ›Club Robinson‹ in der VR Polen? Oder eine Parabel für die polnische Gesellschaft?

Die Handlung ließe sich in zwei Sätzen wiedergeben oder in zwei Jahren diskutieren, gemeinsam mit ›Pussy Riots‹. Eine gemeinsame deutsch-polnische Einführung in das Werk von Ewa Zywiecka und Peter Liedtke soll den Weg zu einem lang anhaltenden und erkenntnisreichen Vergnügen erleichtern.

»Rejs«, »Die Flußfahrt«, bei uns neu mit deutschem Text unterlegt.

Quelle: www.tczew-witten.de

 

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