Die Organisatoren der Messe für Integration und Partnerschaften: (l-r) Klaus Lohmann (Partnerschaftsverein), Angela Mputu (Praktikantin), Ewa Zywiecka (Freundeskreis), Michael Lüning (Amt für Jugendhilfe und Schule), Claudia Formann (Leiterin Stabsstelle für Integration) Foto: Karl Gatzmanga / WAZ FotoPool 113 unterschiedliche Nationalitäten gibt es in Witten. Auf einer Messe für Integration und Städtepartnerschaften können sich die verschiedenen Kulturen untereinander auszutauschen und gegenseitig kennenlernen.

Claudia Formann, von der Stabsstelle für Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften ist begeistert von der Messe, die sie zum ersten Mal veranstaltet: "Wir möchten den Besuchern einen Blick über den Tellerrand ermöglichen, um eventuellen Vorurteilen vorzubeugen oder sie abzuschaffen." Vor sechs Jahren gab es schon eine solches Zusammentreffen, aber nicht in dieser Größenordnung. Über 40 unterschiedliche Organisationen werden am Samstag von 13 bis 18 Uhr in der Werkstadt vor Ort sein. Darunter sind zum Beispiel der Barking & Dagenham Club sowie der Freundschaftsverein Tczew-Witten.

Damit es keine "langweilige" Messe werde, so Formann, habe man die Aussteller aufgefordert, an ihren Ständen eine beliebige Aktion vorzubereiten. An den Ständen der Deutsch-Finnischen und der Deutsch-Georgischen Gesellschaften wird es nationale Spezialitäten wie die finnische Ohrfeige geben. Die Caritas bieten Teezeremonien in Kostümen aus aller Welt an und wer sich als Mutter testen will, kann sich bei ProFamilia an der "Schreipuppe" austoben. "An der gibt es keinen Knopf, um die Puppe ruhig zu stellen. Da hilft nur beruhigen", erzählt Claudia Formann.

Zusätzlich gibt es eine Verlosung bei der man eine Reise in die Wittener Partnerstadt Mallnitz in Österreich gewinnen kann. Altbürgermeister Klaus Lohmann, der die Städtepartnerschaft ins Leben gerufen hat, betont, dass Mallnitz etwas für jeden sei. "Jedes Jahr fährt dort eine Klasse der Overbergschule hin. Denn der Ort ist schön und günstig."

Wer die Messe besucht, braucht keinen Eintritt zu zahlen. Claudia Formann:" Der Sinn ist ein Kulturaustausch, keine Gewinnmache."

WAZ-Bericht von Franziska Bombach

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