Stellten ihr neues Programm vor: Reinhold Spratte, Malgorzata Pawlak, Peter Liedtke und Heide Dahlmann vom Freundschaftsverein Tczew-Witten. Foto: Thomas ThielBericht aus den Ruhr Nachrichten von Thomas Thiel. Diskussiosrunden über die Bedeutung von Heimat und Menschenrechten, Familienforschung, der Besuch eines Behinderten-Theaters - das Programm des Freundschaftsvereins Tczew-Witten für 2010 ist prall gefüllt.

"Wir wollen den aktiven Dialog und die praktizierte Demokratie fördern, und das nicht nur zwischen Deutschen und Polen", sagte Vereinsvorsitzender Peter Liedtke bei der Vorstellung des gelben Faltblatts, das ab sofort in der Buchhandlung Lemkul am Rathaus ausliegt. Besonders freut sich Liedtke auf die Junireise (12. bis 20.06.) ins nordpolnische Tczew in der Nähe Danzigs, das seit 1999 eine Städtepartnerschaft mit Witten pflegt: "Anlass ist das 750-jährige Stadtjubiläum unserer Partnerstadt, deshalb würden wir uns freuen, wenn möglichst viele Wittener Bürger mitkommen."
Doch auch in Witten selbst setzt sich der Verein für ein besseres deutsch-polnisches Verhältnis ein, etwa durch Vorträge von Historikern aus beiden Ländern.

Aber auch an die Kultur wurde gedacht: So kommt dank einer Initiative der Ruhrbühne die Theatergruppe "Bez Dam" zum ersten Mal nach Witten. Die Schauspieler des Pantomimentheaters rekrutieren sich aus dem Männerheim Damska aus Tczew. Sie sind vom 21. bis 25. Juni zu Gast in der Ruhrstadt.

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